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Erwachsene - Schluckstörungen

Logopädische Praxis Hamburg Alstertal

Dysphagie

Der Begriff Dysphagie bezeichnet eine Störung des Schluckaktes. Diese kann während der Nahrungsaufnahme, der Nahrungszerkleinerung oder des eigentlichen Schluckvorgangs von Nahrung oder Flüssigkeit auftreten.

Als Ursache können neurologische Erkrankungen zu Grunde liegen, wie z.B. ein Schlaganfall, eine Hirnblutung oder Krankheitsbilder wie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson oder Demenz. Zudem können Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich genannt werden. Darunter fallen z.B. Tumore im Mund-, Rachen- oder Kehlkopfbereich. Auch nach operativen Eingriffen oder als Unfallfolge kann eine Schluckstörung auftreten.

Durch sensomotorische Veränderungen ist die Beweglichkeit und / oder  Sensibilität im Mund-und Rachenraum beeinträchtigt. Dies kann zu einer verlangsamten Nahrungsaufnahme, einem erschwerten Abschlucken bis hin zu Verschlucken oder Steckenbleiben von Nahrungsresten führen.  Zudem husten oder würgen die Patienten mit einer Dysphagie häufig während des Essens.

Es entsteht oft ein hoher Leidensdruck, da Essen für uns neben der Nahrungsaufnahme auch einen Genuss darstellt, und die Patienten in ihrer Lebensqualität eingeschränkt werden.

Gefährlich wird es, wenn ein Gewichtsverlust eintritt und die nötige Kalorienzufuhr nicht mehr erreicht werden kann oder wenn sich eine Lungenentzündung entwickelt, da Nahrungsreste in die Luftröhre gelangt sind.

In der logopädischen Therapie wird an der Verbesserung der Sensibilität und / oder Motorik im Mund- und Rachenraum gearbeitet und mit den Patienten eventuelle andere, sicherere Schlucktechniken entwickelt. 

Wichtig in der Therapie ist auch das Einbeziehen der Angehörigen oder des Pflegepersonals in die einzelnen Übungssequenzen, um einen Übertrag des erlernten Schluckvorgangs in den Alltag zu gewährleisten.